Das Kürzel VR bedeutet Virtual Reality. Diese Brillen erschaffen also eine eigene Welt. Das Kennzeichen von VR-Brillen ist, dass sie vollkommen abgeschlossen sind. Es fällt kein Licht von außen auf das Auge des Betrachters. Manche sprechen auch von einem Head-Mounted Display, also einen Bildschirm, den der User auf dem Kopf trägt. Der Anwender sieht nur, was auf dem Display der VR-Brille erscheint. VR Brillen müssen von Brillen unterschieden werden, die eine sogenannte augmented reality (erweiterte Realität) liefern. Dabei ist die normale Umgebung zwar noch vorhanden, aber die Brille projektiert Bilder in diese hinein. Ein Beispiel ist Microsoft Hololens, das sich momentan noch in der Entwicklung befindet. VR Brillen lassen sich in drei Anwendungsvarianten einteilen. Die günstigste Variante sind VR Brillen, die zusammen mit einem Smartphone und der passenden App verwendet wird. Aufgrund des günstigen Preises sind diese sehr beliebt. Es gibt darüber hinaus auch VR Brillen, die am PC angeschlossen werden müssen. Außerdem sind im Handel spezielle Brillen für Spielekonsolen erhältlich.

VR Brillen für Smartphones

Diese sind optimal für den Einstieg in die Welt der Virtual Reality geeignet. Nötig sind das Gehäuse, zwei Linsen und ein Smartphone. In verschiedenen Onlinekaufhäusern sind passende Gehäuse, teilweise für zwanzig Euro erhältlich. Dabei handelt es sich um Bausätze, die der Kunde selbst zusammen bauen muss. Natürlich kann der User dabei nicht eine hervorragende Qualität erwarten, aber für einen ersten Eindruck reicht es. Einige Brillen funktionieren nur zusammen mit bestimmten Smartphones, andere lassen eine sehr große Bandbreite zu. Das Smartphone muss im Gehäuse befestigt werden und lässt sich dann einfach über Controller oder Tastenfelder bedienen. Besonders komfortabel ist ein sogenannter Eye-Tracker. Mit diesem lassen sich die Einstellungen mit dem Auge auswählen.

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Samsung’s GEAR VR Brille ist kompatibel mit den Samsung Handy’s der S6- und S7-Reihe.

 

Eine deutlich bessere Qualität liefert Samsung GEAR VR. Diese VR Brillen arbeiten mit den Samsung Handys der S6- und S7-Reihe zusammen. Die Hülle ist genau auf diese Geräte abgestimmt. Der Preis ist zwar teurer als bei Brillen aus Karton, aber durchaus erschwinglich. Immer wieder gibt es von Samsung Aktionen, welche die Brille zusammen mit einem Smartphone kostenlos anbieten. Das Smartphone muss in die Hülle eingelegt werden. In Verbindung mit einer passenden App kann der User in die Welt der Virtual Reality eintauchen. Die Auswahl an passenden Apps ist noch ein wenig bescheiden, aber die Technologie steckt auch noch in den Kinderschuhen.

VR Brillen für den Computer

Diese Produkte sind die zurzeit teuersten VR Brillen auf dem Markt. Zwei Anbieter wetteifern um die Gunst der Kunden: Oculus Rift und HTC Vive. Diese Geräte muss der User an den Computer anschließen. Das USB Kabel dient in erster Linie der Stromversorgung, das Videosignal verarbeitet die Brille über einen HDMI-Anschluss. Es darf sich dabei nicht um einen älteren Computer handeln, da dieser einfach nicht die Rechenleistung bringt. In erster Linie sind diese Brillen für Spiele gedacht. Der Gamer sieht sich plötzlich Spielfiguren in Lebensgröße gegenüber, die in einem dreidimensionalen Raum auf ihn zu gehen.

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Besitzer einer Xbox One können einfach die Oculus Rift VR Brille an ihre Konsole anschließen.

 

VR Brillen für Spielkonsolen

Wie der Name andeutet, lassen sich diese Brillen zusammen mit Spielkonsolen verwenden. Für zwei Konsolen sind zurzeit Brillen erhältlich, nämlich für PS4 und für die Xbox One. Sony bringt eine eigene VR Brille auf dem Markt, die vermutlich im Herbst 2016 erscheinen wird. Leichter haben es die Benutzer der Xbox One. Diese können einfach Oculus Rift benutzen, denn diese VR Brillen lassen sich auch an die Spielkonsole von Microsoft anschließen.

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Sony bietet ab Herbst 2016 seine eigene VR-Brille an, die in Kombination mit einer Playstation 4 verwendet werden kann.

 

Was ist beim Kauf von VR Brillen wichtig?

Zunächst muss sich der Kunde die Frage stellen, für welchen Zweck er die VR Brille benötigt. Wer es nur einmal ausprobieren möchte, für den reicht ein billiges Gehäuse aus. Wenn er aber gefallen an der neuen Technologie gefunden hat, muss er sich unbedingt nach einer besseren Brille umsehen. Wenn die Brille nicht hochwertig ist, kommt es während oder nach dem Gebrauch oft zu Kopfschmerzen oder Schwindelanfällen.

Besonders Brillenträger müssen bei der Wahl der Brille besonders gut aufpassen. Nicht jede VR Brille lässt sich problemlos mit einer Brille tragen. Bei einigen Brillen kann der User aber die Dioptrien einstellen. Wichtig ist außerdem die Ausstattung. Optimal ist, wenn alle benötigen Teile schon vorhanden sind. Wenn sich der Kunde noch einmal auf den Weg machen muss, um zum Beispiel Linsen zu kaufen, dann ist das sehr lästig.

Viele Kunden achten zunächst nicht auf das Gewicht. Wer die Brille in die Hand nimmt, dem kommt sie sehr leicht vor. Er muss aber bedenken, dass er sie längere Zeit auf dem Kopf tragen muss. So sollte die Brille so leicht wie möglich sein.

 

Wo VR Brillen kaufen

Für den Interessenten bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten an: Entweder er kauft seine Brille in einem Ladengeschäft oder im Internet.

Wer in einen Elektronikfachhandel vor Ort geht, bekommt eine begrenzte Auswahl zu einem bestimmten Preis. Diese sind oft zu hoch, doch das bekommt der Kunde kaum mit, denn ein Preisvergleich ist kaum möglich. Das nächste Geschäft ist mehrere Kilometer entfernt und vielen Kunden ist einfach der Aufwand zu groß. Viele Interessenten kaufen ihre Brillen in einem normalen Geschäft, weil sie denken, dass hier die Beratung besser sei. Oft kommt die Ernüchterung hinterher, wenn sie mitbekommen, dass die Beratung nicht nur schlecht, sondern teilweise sogar falsch war.

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Damit man am Ende den maximalen Spaß mit seiner VR-Brille hat, sollte man sich vor dem Kauf eingehend informieren.

 

Die bessere Wahl ist in vielen Fällen das Internet. Die Beratung funktioniert hier größtenteils über umfangreiche Informationstexte. Diese sind gründlich recherchiert und bieten dem Kunden umfangreiche Hilfestellungen zum Kauf einer VR Brille. Hinzu kommt, dass er nicht auf ein Geschäft angewiesen ist. Er kann in aller Ruhe vor dem Computer vergleichen und sich dann für das beste Angebot entscheiden. Die Ware kommt per Post innerhalb von ein oder zwei Tagen, vorausgesetzt natürlich, die Brille ist schon lieferbar.

Ein Problem im Internet ist die große Auswahl an Anbieter. Dadurch ergeben sich zwar günstigere Preise, doch diese muss der Kunde erst einmal finden. Hier helfen Vergleichsseiten weiter. Der Interessent kann auf diesen ein paar Daten zu der Brille eingeben und nach ein paar Sekunden bekommt er aufgrund seiner Vorgaben die günstigsten Angebote.

Ein überaus informative Seite zum Thema VR ist zum Beispiel die Website www.the-virtual-reality.de. Hier findet man eine umfangreiche Kaufberatung für VR Brillen, inklusive detailliert einstellbarem Produktfilter, der einem die Kaufentscheidung deutlich erleichtert.

Fazit

Virtual Reality und die dazugehörigen Brillen sind das große Thema 2016. Der Käufer trägt die Brille auf dem Kopf, wobei kein Licht mehr von außen auf das Display fällt, sondern nur noch das Bild in der Brille sichtbar wird. Ohne Störungen kann sich der User nun in der Welt eines Computerspiels bewegen. Wer diese neue Welt ausprobieren möchte, der kauft sich eine Brille, die zusammen mit dem Smartphone funktioniert. Wer etwas mehr ausgeben möchte, der kauft sich Samsung GEAR VR. Zusammen mit einem Smartphone des Herstellers kann er in guter Qualität in die virtuelle Realität eintauchen. Die oberste Preisklasse sind Brillen, die der Nutzer am Computer anschließen muss. Dabei ist nicht nur die Preisklasse zu beachten, sondern auch die Anforderung an den Computer. Der Kauf funktioniert einfach und bequem über das Internet. Dort kann er die Preise in aller Ruhe vergleichen. Vergleichsseiten wie z.B. die zuvor erwähnte www.the-virtual-reality.de bieten dazu eine gute Hilfe.

 

 

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