Wie Fernseher, so verfügen natürlich auch Leinwände über ein bestimmtes Seitenverhältnis. Hier unterscheidet man zwischen:
 

- 4:3-Leinwänden

- 16:9-Leinwänden

 

Je nach Verwendungszweck sind natürlich unterschiedliche Seitenverhältnisse interessant, im Heimkino-Bereich verwendet man allerdings im Normalfall ohnehin nur die Seitenverhältnisse 4:3, 16:9 und 21:9 (Cinemascope). Wobei es für letzteres Seitenverhältnis keine Standard-Leinwände gibt. Eine korrekte Projektion eines Cinemascope-Bildes erreicht man indem man eine ausfahrbare Leinwand nicht komplett ausfährt oder eben Ränder oben und unten auf der Leinwand in Kauf nimmt, also nichts Tragisches.
 
 
 
 

4:3 Leinwände:

Sehr alte Filme oder auch ältere Serien verfügen über dieses Seitenverhältnis, welches ja auch im Fernsehen bis vor einiger Zeit der normale Standard war. Dieses Seitenverhältnis entsprach in weiten Teilen des europäischen Raums der Auflösung 720×576 Pixel (PAL-Auflösung mit 50 Hertz), in Japan und den USA war das NTSC-Format die Norm, was einer Auflösung von 720×480 Pixeln (bei 60 Hertz) entsprach.
 

 
Aktuelle Bestseller bei den 4:3 – Leinwänden
 
 
 
 

16:9 Leinwände:

Das übliche Seitenverhältnis bei Filmen, welches auch als Widescreen bezeichnet wird. Es entspricht einem Seitenverhältnis von 1,85:1, wobei die längere Seite die Breite des Bildes darstellt, die kürzere Seite ist die Bildhöhe. Bei den HD-Auflösungen ist die lange Seite also genau 1920 Pixel (Full HD) oder 1280 Pixel (HD Ready) breit. Die kurze Seite sind dementsprechend 1080 Pixel (Full HD), respektive 720 Pixel (HD Ready), womit wir auch gleich beim namensgebenden Aspekt dieser Auflösungen wären (1080p und 720p als Anzahl der vertikalen Bildzeilen). 1080i und 720i sind die Interlaced-Varianten (Halbbilder) dieser Auflösungen.

Abgesehen von diesem Seitenverhältnis gibt es auch noch Cinemascope, was einem Seitenverhältnis von 21:9 oder 2,35:1 entspricht. Ausgewiesene Cinemascope-Leinwände gibt es nur als Spezielanfertigung. Wer ein Cinemascope-Signal ohne weiße Ränder oben und unten auf der Leinwand geniessen möchte, der muss entweder zu solch einer Spezielanfertigung greifen (erhältlich im Fachhandel) oder man zieht/fährt (im Falle einer ausziehbaren oder ausfahrbaren Leinwand) die Leinwand einfach nur so weit aus, daß das Bildsignal Leinwand-füllend projiziert wird.
 

 
Aktuelle Bestseller bei den 16:9 – Leinwänden